Smart SAP BW MigrationDer strategische Leitfaden für moderne Datenarchitekturen

Mit dem angekündigten Support-Ende für SAP BW rückt die Migrationsentscheidung für viele Unternehmen in eine kritische Phase. Die eigentliche Frage ist dabei selten ob, sondern wie: Welcher Migrationspfad passt zur eigenen Datenstrategie, wie geht man mit gewachsener ABAP-Logik um, und wie vermeidet man, teure Altlasten in die Cloud zu übernehmen? Dieser Leitfaden bündelt die wichtigsten Entscheidungen, typische Fallstricke und Best Practices rund um SAP BW Migrationen – unabhängig davon, ob Ihre Zielplattform Snowflake, Databricks, SAP Business Data Cloud oder eine hybride Architektur ist.

Warum SAP BW Migrationenanders sind


Eine SAP BW Migration ist selten ein reines IT-Projekt. Sie berührt gewachsene Geschäftslogik, historische Reporting-Strukturen und die Datenkultur eines Unternehmens gleichzeitig. Genau das macht sie deutlich anspruchsvoller als klassische Datenbank- oder ETL-Migrationen.

Historisch gewachsene Komplexität


SAP-BW-Systeme sind über Jahre – teils Jahrzehnte – organisch gewachsen. Viele Unternehmen finden Landschaften mit tausenden ADSOs, InfoObjects, Cubes, DTPs und Transformationen vor. Ein signifikanter Teil davon ist unklar dokumentiert, wird kaum noch genutzt oder ist redundant. Ohne systematische Analyse fehlt die Grundlage, um überhaupt entscheiden zu können, was migriert werden soll.

ABAP-Logik als Blackbox


Ein Großteil der fachlichen Regeln in SAP BW lebt in ABAP-Routinen innerhalb von Transformationen, Start- und End-Routinen sowie kundenspezifischen Erweiterungen. Diese Logik ist geschäftskritisch, aber weder in modernen Cloud-Plattformen ausführbar noch trivial dokumentiert. Wer sie ignoriert, riskiert inkonsistente KPIs im neuen System.

Zeitdruck durch Support-Ende


SAP hat den Wartungszeitraum für SAP BW klar begrenzt. Für viele Unternehmen bedeutet das: Ein „einfach weiter so" ist keine Option, gleichzeitig sind die internen Kapazitäten für Migrationsprojekte begrenzt. Der Zeitdruck verleitet dazu, Migrationsentscheidungen technisch statt strategisch zu treffen

Divergierende Zielbilder


BW/4HANA, SAP Datasphere, SAP Business Data Cloud, Snowflake, Databricks, Microsoft Fabric – die Zielplattform-Landschaft ist deutlich fragmentierter als noch vor fünf Jahren. Welche Plattform passt, hängt weniger von SAP-Roadmaps ab als von der eigenen Datenstrategie, dem AI-Ambitionsniveau und der bestehenden Cloud-Landschaft.

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Migrationsoptionenim Überblick


Es gibt nicht den einen Migrationspfad. In der Praxis lassen sich vier Grundmuster unterscheiden, die jeweils andere Trade-offs zwischen Aufwand, Zukunftsfähigkeit und Risiko mit sich bringen.

Conversionauf BW/4HANA


Die konservativste Option: bestehende BW 7.x-Strukturen möglichst 1:1 in Richtung BW/4HANA konvertieren. Vorteil ist die Nähe zur bestehenden Landschaft und ein geringeres fachliches Änderungsrisiko. Nachteil: Altlasten werden mitgenommen, und die grundsätzliche Frage nach Cloud- und AI-Strategie bleibt unbeantwortet.

Sinnvoll, wenn:
SAP-zentrische Organisationen mit geringem Modernisierungsdruck und begrenztem Budget vor allem Support-Sicherheit brauchen.

Brownfield-Modernisierungin Richtung Datasphere / SAP Business Data Cloud


Ein Mittelweg: bestehende Modelle werden schrittweise in Richtung SAP Datasphere oder SAP Business Data Cloud überführt, teilweise unter Nutzung der BW-Bridge. Fachlogik und Modelle werden dabei bereinigt, aber im SAP-Ökosystem gehalten.

Sinnvoll, wenn:
Sie SAP als strategische Datenplattform behalten wollen, aber gleichzeitig modernere Architekturprinzipien (Datenprodukte, Governance, offene Schnittstellen) einführen möchten.

Greenfield auf Cloud-Data-Plattformen(Snowflake, Databricks, MS Fabric)


Der radikalste Schnitt: Die Zielarchitektur wird auf einer offenen Cloud-Data-Plattform neu gedacht. BW wird als Quelle für die relevanten fachlichen Modelle genutzt, aber die Zielmodellierung folgt modernen Prinzipien (Lakehouse, Datenprodukte, Data Mesh).

Sinnvoll, wenn:
Ihre Datenstrategie explizit auf AI/ML, cross-source Analytics und Plattform-Unabhängigkeit ausgerichtet ist.

HybrideArchitektur


In der Praxis der häufigste Fall: SAP-nahe Prozesse bleiben in Datasphere / SAP Business Data Cloud, während analytische und AI-nahe Workloads auf Snowflake oder Databricks laufen. Datenprodukte fungieren als Brücke zwischen beiden Welten.

Sinnvoll, wenn:
Sie SAP-Ökosystem-Vorteile behalten, aber gleichzeitig eine offene Analytics- und AI-Plattform aufbauen wollen.

Vorgehensweise bei einer SAP-BW-Migration ↗

Typische Fehlerbei SAP BW Migrationen

Die meisten Migrationsprojekte scheitern nicht an der Technik, sondern an strategischen und Governance-Themen, die früh im Projekt getroffen werden.

Intelligente SAP-BW-Migration ↗

Studien und Projekterfahrungen zeigen, dass in gewachsenen BW-Landschaften oft 40–70 % der Objekte kaum genutzt werden. Wer diese ohne Analyse mitmigriert, zahlt doppelt: einmal für die Migration und dann laufend für Cloud-Ressourcen, die keinen Business-Value liefern.

Weil die Übersetzung von ABAP-Logik in SQL oder Python fachlich und technisch anspruchsvoll ist, wird sie häufig ans Ende des Projekts geschoben. Das Ergebnis: Am Ende fehlen kritische Kennzahlen im neuen System oder liefern abweichende Werte.

Die Frage „welche Plattform” wird oft von der IT-Architektur hergedacht, nicht von der Datenstrategie. Ergebnis: technisch elegante Zielarchitekturen, die aber nicht zu den analytischen und AI-Ambitionen des Unternehmens passen.

Wenn Reihenfolge und Umfang der Migration rein technisch (nach Objekttypen oder Abhängigkeitsgraph) geplant werden, verliert das Projekt schnell die Unterstützung des Business. Wellen sollten sich an Use Cases und Datenprodukten orientieren, nicht an BW-Objekten.

Am Ende der Migration steht meist eine Zielplattform, aber kein neues Betriebsmodell. Wer Governance, Datenprodukt-Ownership und Dokumentation nicht mitplant, riskiert, in der Cloud die gleiche Unübersichtlichkeit wie im alten BW zu erzeugen – nur teurer.

Best Practicesfür SAP BW Migrationen


Aus zahlreichen Migrationsprojekten haben sich einige Prinzipien herauskristallisiert, die unabhängig von der gewählten Zielplattform gelten.

Best Practice 1:Transparenz vor Entscheidung


Bevor über Zielplattformen und Migrationswellen entschieden wird, sollte eine belastbare Analyse der bestehenden BW-Landschaft vorliegen: Welche Objekte existieren, welche sind aktiv genutzt, welche Abhängigkeiten bestehen, wo steckt fachliche Logik? Metadaten- und Nutzungsanalyse sind der Startpunkt – nicht Werkzeuglisten.

Best Practice 2: In Datenprodukten denken, nicht in BW-Objekten


Migrationsziel sollte nicht die 1:1-Abbildung bestehender Reports sein, sondern eine überschaubare Menge klar definierter Datenprodukte, die geschäftliche Fragen beantworten. Diese Perspektive vereinfacht Priorisierung, Kommunikation mit dem Business und Governance im Zielsystem erheblich.

Best Practice 3: ABAP-Logik früh systematisieren


ABAP-Extraktion, -Analyse und -Konvertierung sollten kein Projektabschluss-Thema sein, sondern parallel zur Zielarchitektur laufen. Automatisierte Extraktion und Übersetzung in SQL, Python oder PySpark reduzieren den manuellen Aufwand erheblich – und machen die Logik gleichzeitig dokumentiert und testbar.

SAP BW Data Insights in der Praxis ↗

Best Practice 4: In Wellen migrieren, nicht in einem Big Bang


Erfolgreiche Migrationen laufen typischerweise in Wellen, die sich an Business-Use-Cases orientieren. Jede Welle liefert einen sichtbaren Mehrwert und schafft Vertrauen für die nächsten Schritte. Ein Big-Bang-Ansatz erhöht das Risiko und verzögert Business-Value.

Best Practice 5:Zielarchitektur plattformoffen halten


Auch wenn Sie sich heute für eine Zielplattform entscheiden, sollte die Modellierung nicht zu tief in plattformspezifischen Features verankert sein. Datenprodukte, klare Schnittstellen und dokumentierte Semantik sind mittelfristig wertvoller als plattformspezifische Optimierungen.

Best Practice 6: Governance und Betriebsmodell mitdenken


Wer Datenprodukt-Ownership, Metadaten-Management und Dokumentation ab Tag 1 mitplant, vermeidet die klassische Falle: eine technisch moderne Zielplattform, die operativ wie das alte BW gehandhabt wird.

Zur interaktiven SAP BW Migration Produkt Tour ↗

Auswahlkriterienfür ein SAP BW Migrationstool


Wenn Sie die strategischen Entscheidungen getroffen haben, stellt sich die Werkzeugfrage. Die relevanten Kriterien gehen deutlich über reine ETL-Fähigkeiten hinaus:

  • Analyse- und Transparenzfähigkeit: Kann das Tool Ihre bestehende BW-Landschaft vollständig analysieren – inklusive Nutzung, Abhängigkeiten und Metadaten?
  • ABAP-Behandlung: Wie geht das Tool mit ABAP-Logik um? Wird sie extrahiert, übersetzt und validiert – oder bleibt sie manuell zu bearbeiten?
  • Zielplattform-Flexibilität: Unterstützt es mehrere Zielplattformen (Snowflake, Databricks, SAP Business Data Cloud) oder bindet es Sie an eine?
  • Business-Priorisierung: Ermöglicht es eine Migration entlang von Use Cases und Datenprodukten – oder nur entlang technischer Objekte?
  • Governance nach der Migration: Bleiben Dokumentation, Lineage und Ownership auch im Zielsystem nutzbar?
  • Automatisierungsgrad: Wie viel wiederholbare Arbeit übernimmt das Tool tatsächlich, und wie viel bleibt manuell?
Mehr über die Chancen einer SAP BW Migration →

Wie One DataSAP BW Migrationen unterstützt

One Data ist eine modulare Softwareplattform, die speziell für die Herausforderungen komplexer SAP-BW-Migrationen entwickelt wurde. Der Ansatz ist bewusst nicht der eines klassischen ETL-Tools, sondern der einer Migration-Optimization-Layer, die zwischen bestehendem BW und moderner Zielplattform vermittelt.

Ziel ist nicht, Daten möglichst schnell zu verschieben, sondern die Migration so zu strukturieren, dass am Ende eine belastbare, dokumentierte und AI-fähige Datenbasis steht.

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Der Migrationsprozessmit One Data

One Data begleitet den Migrationsprozess entlang von vier logischen Phasen. Die Plattform ersetzt dabei nicht die strategischen Entscheidungen, sondern liefert die datengetriebene Grundlage, auf der diese Entscheidungen belastbar getroffen werden können.

Phase 1

DiscoverDie BW-Landschaft transparent machen

One Data verbindet sich direkt mit dem bestehenden SAP BW System und liest Metadaten sowie Nutzungsstatistiken ein. Das Ergebnis ist eine vollständige, visuelle Karte der Landschaft: alle ADSOs, InfoObjects, Cubes, DTPs und Transformationen inklusive ihrer Abhängigkeiten und tatsächlicher Nutzung. Sichtbar wird typischerweise, welche Objekte aktiv sind, welche redundant, welche verwaist – und wo geschäftskritische Logik konzentriert ist. Diese Analyse ist automatisiert und dauert typischerweise Tage statt Monate.

Phase 2

AssessScope und Datenprodukte definieren

Auf Basis der Discover-Ergebnisse hilft One Data, den Migrationsscope entlang von Business-Relevanz statt technischer Vollständigkeit zu definieren. Die Plattform schlägt Datenprodukt-Kandidaten vor, die sich aus bestehenden Reports und Datenflüssen ableiten lassen, und macht sichtbar, welche Objekte für welche Datenprodukte relevant sind. So entsteht ein priorisierter Migrationsplan, der Business-Value liefert statt technischer Vollständigkeit.

Phase 3

TransformModelle und Logik automatisiert überführen

In dieser Phase generiert One Data die Zielstrukturen für die gewählte Plattform – Snowflake, Databricks oder SAP Business Data Cloud – auf Basis der bestehenden BW-Modelle. Parallel wird die ABAP-Logik aus Transformationen und Routinen extrahiert und AI-gestützt in die passende Zielsprache übersetzt: SQL für Snowflake, PySpark oder Python für Databricks, plattformspezifische Varianten für SAP Business Data Cloud. Jede Übersetzung wird gegen die Ausgangslogik validiert, sodass fachliche Regeln nachweislich erhalten bleiben.

Phase 4

OperateGovernance und Datenprodukte im Zielsystem

Nach der Migration bleibt One Data als operative Schicht über der Zielplattform aktiv. Datenprodukte, Metadaten, Lineage und Dokumentation sind strukturiert nutzbar, Ownership ist zugeordnet, und neue Datenprodukte lassen sich nach denselben Prinzipien ergänzen. Damit wird die Migration nicht zum Endpunkt, sondern zum Ausgangspunkt eines nachhaltigen Datenprodukt-Betriebsmodells.

Was One Datakonkret leistet

  • Automatisierte BW-Landschaftsanalyse. Metadatenextraktion, Nutzungsanalyse, Abhängigkeitsvisualisierung und Redundanzerkennung – vollständig automatisiert, ohne manuelle Inventur.
  • ABAP-zu-SQL/Python-Konvertierung. AI-gestützte Übersetzung von Start-, End- und Feld-Routinen sowie kundenspezifischer ABAP-Logik in SQL, PySpark oder Python. Jede Übersetzung wird gegen die Ausgangslogik validiert und dokumentiert.
  • Datenprodukt-Modellierung. Ableitung von Datenprodukt-Kandidaten aus bestehenden BW-Strukturen und Nutzungsmustern, inklusive Verantwortlichkeiten, Semantik und Schnittstellen.
  • Zielplattform-Generierung. Automatisierte Erstellung von Zielstrukturen für Snowflake, Databricks und SAP Business Data Cloud – inklusive DDL, Modell-Dokumentation und Lineage.
  • Business-Priorisierung. Scope-Reduktion und Wellenplanung auf Basis von Nutzung, Business-Relevanz und Abhängigkeiten – statt rein technischer Migrationsplanung.
  • Governance und Dokumentation. Datenprodukt-Katalog, Lineage, Metadaten und Dokumentation bleiben auch im Zielsystem strukturiert nutzbar – als Grundlage für Governance und AI-Anwendungen.

Wo One Dataeinen Unterschied macht

Der entscheidende Punkt ist nicht die einzelne Funktion, sondern das Zusammenspiel: Weil Analyse, Modellierung, Code-Übersetzung und Governance in einer Plattform zusammenkommen, entsteht durchgehende Lineage von der BW-Quelle bis zum Datenprodukt im Zielsystem.

Diese Nachvollziehbarkeit ist es, die Migrationen prüfbar macht – gegenüber Fachbereichen, Audit und in AI-Kontexten, in denen Datenherkunft zunehmend regulatorisch relevant wird.

Beispiel und Praxisbezug

Ein konkretes Beispiel zeigt die Demo SAP BW Migration: From Metadata to Snowflake in Minutes ↗, in der der Weg von der BW-Metadatenanalyse bis zur lauffähigen Zielstruktur nachvollziehbar wird.

Wie ein reales Projekt aussehen kann, beschreibt die Customer Story eines führenden Life-Science-Unternehmens ↗, das seine SAP BW Migration mit Datenprodukten strukturiert modernisiert hat.

Vertiefend zum methodischen Hintergrund: Smarter SAP BW Migration Webinar ↗ und die Detailseite SAP BW Migration Optimization ↗.


Weiterführende Ressourcen


Für eine tiefere Auseinandersetzung mit einzelnen Aspekten:

Strategie

How to Approach an SAP BW Migration ↗ – strategischer Überblick über Migrationspfade

Perspektive

Beyond the Migration ↗ – warum die BW-Migration mehr als ein IT-Projekt ist

Methode

Smart SAP BW Migration Whitepaper ↗ – Datenprodukte als Migrationsstrategie

Praxis

Interactive SAP BW Migration Tour ↗ – klickbarer Rundgang

Alle Resourcen ansehen

FAQzur SAP BW Migration

Es gibt vier Grundmuster: Lift-and-Shift auf BW/4HANA, Brownfield-Modernisierung in Richtung SAP Datasphere oder SAP Business Data Cloud, Greenfield auf offenen Cloud-Data-Plattformen wie Snowflake oder Databricks, und hybride Architekturen, die SAP-nahe Prozesse und offene Analytics-Plattformen kombinieren. Welche Option passt, hängt weniger von der SAP-Roadmap als von der individuellen Datenstrategie ab.

Bestehende ABAP-Routinen in Transformationen und Start-/End-Routinen sind in modernen Cloud-Data-Plattformen nicht direkt ausführbar. Sie müssen extrahiert, analysiert und in eine Zielsprache wie SQL, Python oder PySpark übersetzt werden. AI-gestützte Werkzeuge können diesen Prozess deutlich beschleunigen und die Ergebnisse gegen die Ausgangslogik validieren, sodass fachliche Regeln erhalten bleiben.

Der wichtigste Hebel ist eine belastbare Nutzungs- und Abhängigkeitsanalyse vor der Migration. In gewachsenen Landschaften sind oft 40–70 % der Objekte kaum aktiv. Wer diese identifiziert und aus dem Migrationsscope entfernt, spart Migrationsaufwand und laufende Cloud-Kosten. Ergänzend hilft eine Migrationsplanung entlang von Use Cases und Datenprodukten statt entlang technischer BW-Objekte.

Die häufigsten Zielumgebungen sind BW/4HANA, SAP Datasphere, SAP Business Data Cloud, Snowflake, Databricks und Microsoft Fabric. Innerhalb des SAP-Ökosystems bieten Datasphere und Business Data Cloud Kontinuität und Integration, während offene Plattformen wie Snowflake und Databricks Vorteile bei AI, plattformübergreifender Analytics und Flexibilität bringen. Viele Unternehmen entscheiden sich für hybride Architekturen.

Die Dauer variiert stark – von wenigen Monaten für fokussierte Modernisierungen bis zu mehreren Jahren für große, historisch gewachsene Landschaften. Entscheidende Faktoren sind Scope-Definition, ABAP-Komplexität, Zielplattform, verfügbare interne Kapazitäten und der gewählte Migrationsansatz (Wellen vs. Big Bang). Eine saubere Voranalyse macht Zeit- und Kostenschätzungen deutlich belastbarer.

One Data setzt an mehreren Stellen an: Automatisierte Metadaten- und Nutzungsanalyse der bestehenden BW-Landschaft, Ableitung von Datenprodukten aus bestehenden Strukturen, AI-gestützte Übersetzung von ABAP-Logik in SQL, Python oder PySpark, sowie Governance und Dokumentation für die Zielplattform. Die Plattform unterstützt Snowflake, Databricks und SAP Business Data Cloud als Zielumgebungen. Details finden sich unter SAP BW Migration Optimization.


Nächster Schritt

Wenn Sie eine SAP BW Migration planen oder Ihre bestehende Migrationsstrategie hinterfragen möchten, ist der beste Einstiegspunkt eine strukturierte Analyse Ihrer aktuellen BW-Landschaft. In einer gemeinsamen Session zeigen wir, wie sich Nutzung, Abhängigkeiten und Optimierungspotenziale konkret sichtbar machen lassen – und welche Migrationsstrategie zu Ihrem Zielbild passt.